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Mai 2008
Ein Tag bei IBÜ, Moskau
Wie kann ein Tag
bei IBÜ in Moskau aussehen? Hier sind ein paar
Eindrücke eines Tag im Mai 2008:
Am Morgen
ist der exegetische Berater Witali
aus
Tuwa in Südsibirien zurückgekehrt, wo er mit dem Team
die letzten vier Bücher des tuwinischen Alten Testaments
geprüft hat. Er will 2. Chronik mit dem Übersetzungsberater
Andrei besprechen, ansonsten ist der Text fertig. Jetzt wird das Team
sich der Revision des Neuen Testaments zuwenden, und Witali wird
weiter Angaben zu Parallelstellen in den Text einfügen. Er hofft,
den vollständigen Text Anfang nächsten Jahres der
Verlagsabteilung übergeben zu können. Die
Präsentation der ersten tuwinschen Bibel soll in zwei
Jahren in Kysyl stattfinden!
Im sogenannten
Ruhigen Zimmer arbeitet das baschkirische Team eifrig an der
Prüfung der neutestamentlichen Bücher Galater, Epheser
und 1. Thessalonicher. Der Übersetzer ist aus Ufa in
Baschkortostan hierher gekommen, und Stefano, der exegetische
Prüfer, aus Deutschland. Es wird das erste Neue Testament
auf Baschkirisch sein. Daher haben wir den Übersetzer gefragt,
was die Leute über die Übersetzung sagen – brauchen die
Baschkiren die Bibel in ihrer Sprache? „Ja, sie wird sogar sehr benötigt,“
antwortete er. „Es gibt viele Baschkiren, und unsere Leute haben ein Recht
darauf, die Bibel in ihrer eigenen Sprache zu lesen. Sie wird auch den
Status des Baschkirischen erhöhen, die Sprache bereichern und
zu ihrem Erhalt beitragen. Sogar einige Mullahs haben eine positive
Einstellung zu der Übersetzung. Sie sagen: ‚Die Bibel ist ein
grossartiger Text, so wie der Koran. Diese beiden Bücher
sollten auf gleicher Augenhöhe sein.’ Diejenigen, die eine
negative Einstellung haben, sind meist Leute, die nicht viel vom
Glauben wissen, jedoch sich selbst als Muslime bezeichnen.“
Those who are negative
are usually people who don't know much about faith but who anyway
claim to be Muslims.”
Eine Mitarbeiterin vom
ewenkischen Übersetzungteam ist gekommen, um an der
ewenkischen Kinderbibel zu arbeiten. In der Küche bei einer
Tasse Tee sagte sie: „Als ich vor vielen Jahren meine Arbeit an der
Bibelübersetzung begann, wollte ich damit meiner sibirischen
Sprache ein kulturelles Denkmal setzen. Aber im Laufe der Jahre
merkte ich, das die Ewenken dieses Buch und seine Botschaft
wirklich brauchen. Ich für meinen Teil habe während
der Arbeit daran geistlich so viel gewonnen, dass ich jetzt an dem
Punkt bin, wo ich darüber nachdenke, mich taufen zu lassen.“
Zwei Mitglieder
des altaischen Übersetzungteams schauten vorbei, um sich
zu verabschieden, Sie hatten den Text des revidierten altaischen
Neuen Testaments der Verlagsabteilung für die Aufnahme auf
Kassetten gebracht. Wenn ein NT erstmalig in einer Sprache
veröffentlicht wird, muss es normalerweise einige Jahre im
Gebrauch sein. Wenn die Menschen sich intensiver mit der Bibel
beschäftigen, sie täglich gebrauchen, können sie
uns ein Feedback geben und Wünsche für eine Revision
äussern. Das ist jetzt bei dem ersten altaischen Neuen Testament,
das vor fünf Jahren veröffentlicht wurde, der Fall. Die
Aufzeichnung auf Kassetten des revidierten Textes wird zeigen, ob
noch etwas geändert werden muss, bevor die Revision in Druck
gehen kann.
Ein Tag mit so
vielen Besuchen von den Bibelübersetzungsteams ist ein sehr
schöner Tag!
Mit Ihrer
Unterstützung machen sie die Arbeit möglich.
Hier können Sie den monatlichen Rundbrief des IBÜ bestellen.
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in der Schweiz
Zürcher Kantonalbank,
8010 Zürich PC 80-151-4 Kontonr.: 1118-0052.986
Ref. Kirchgemeinde Hirzenbach, 8051 Zürich
Vermerk „Institut für Bibelübersetzung"
in Deutschland
Auskunft unter
ibt_inform@ibt.org.ru
(Wenn möglich bitte in Englisch).
in anderen Ländern
Für Angaben hierzu auf
Englisch
bzw.
Russisch
klicken Sie bitte auf die gewünschte Sprache.
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