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Januar
2008
Willkommen
im Büro des IBÜ in Moskau! Nach einem angenehmen
Spaziergang vom U-Bahnhof Worobjowy Gory (= Sperlingshügel
– in der Sowjetzeit „Leninhügel“) der Moskwa entlang,
erreichen wir ein langes weisses Gebäude, das St. Andreas
Kloster. Wir betreten es durch das Tor und finden uns
plötzlich in einem friedlichen Klostergarten wieder.
Im Frühling und Sommer blühen hier Blumen
im Schatten von Büschen und
Bäumen.
Aber jetzt ist es Januar und alles ist gefroren und von Schnee bedeckt.
In der Mitte des Gartens steht ein grosser Glockenturm, dessen Glocken
an Feiertagen zur Ehre Gottes läuten. Der Glöckner Pjotr
ist einer der besten in Moskau. Und manchmal erlaubt er uns die
engen Stufen zum Turm hinauf zu steigen, um zuzusehen, wie er
mit Händen und Füssen die Glocken läutet. Das St.
Andreas Kloster beherbergt eine orthodoxe Kirche, eine christliche
Schule, die Synodalbibliothek und mehrere Büros von
Organisationen. Das Büro des IBÜ befindet sich hier seit
10 Jahren, aber die Geschichte der Bibelübersetzung in diesem
ehemaligen Kloster hat eine viel längere Geschichte. Mönche
haben hier nämlich schon seit dem 17. Jahrhundert an der
russischen Bibelübersetzung gearbeitet.
Wir
gehen weiter bis zum 1. Stock des Gebäudes und öffnen
eine Tür am Ende eines langen Flures, wo wir von der
Sekretärin Luba begrüsst werden. Sofort zieht ein
Bücherregal unsere Aufmerksamkeit auf sich, in dem sich
wunderschöne Bücher in verschiedenen Sprachen
befinden – eine Ausstellung aller 13 Bücher, die von IBÜ
Russland/GUS 2007 herausgegeben worden sind. Wir blättern
in zwei von diesen Bücher – den Neuen Testamenten auf
Kumyckisch und Tschetschenisch – den ersten
überhaupt für diese beiden muslimischen Volksgruppen
des Kaukasus. Hier finden wir auch den Pentateuch auf Tatarisch
und auf Turkmenisch (letzterer sowohl in
kyril lischer
als auch in lateinischer Schrift), die Sprüche und den Prediger
auf Krimtatarisch, die Psalmen auf Adygeisch, ein
Buch mit sechs Psalmen auf Jakutisch und ein Nachdruck
der Sprüche auf Awarisch. Für die kleine
dagestanische Volksgruppe der Agulen steht da ein Buch
mit vier Gleichnissen aus dem Lukasevangelium bebildert durch
einen einheimischen Künstler. Wir entdecken die vier Evangelien
für die Chakassen in Südsibirien und die
Nachdrucke der Evangelien für die Darginen und
Inguschen aus dem Kaukasus. Schliesslich findet sich
dort auch ein Nachdruck der ‚Geschichten von Jesus’ auf
Krimtatarisch. Wir erfahren, dass IBÜ
Russland/GUS in Jahr 2007 aktiv in 45 Übersetzungsprojekten
mitarbeitete und dass mehr als 42.000 Bücher in 34 Sprachen
direkt oder mit Hilfe von Partnern verteilt wurden.
Um
16.00 Uhr werden wir zum Tee eingeladen und haben die Gelegenheit
uns mit den 25 Mitarbeitern des Büros zu unterhalten; sie sind
zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, die Buchhaltung,
die Spendenakquisition, die Administration, die Koordination von
Übersetzungsprojekten, die Veröffentlichung und die
Verbreitung der Bücher. Was sind ihre wichtigsten
Bedürfnisse für dieses Neue Jahr? „Einige Projekte
liegen auf Eis, weil sie keine exegetischen Prüfer haben“, sagen
sie. „Unser wichtigstes Gebetsanliegen für 2008 ist, Exegeten zu
finden, die bereit sind, in Sibirien, dem Kaukasus, an der Wolga, im
Ural oder in Zentralasien zu leben, und dort zusammen mit den
Übersetzern zu arbeiten.“
Bitte unterstützen Sie auch in diesem Jahr Bibelübersetzungsprojekte
in Russland und der GUS mit Ihren Gaben und Gebeten! Im Voraus besten Dank.
Hier können Sie den monatlichen Rundbrief des IBÜ bestellen.
Archiv:
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Dez. 05
I
Nov.
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I
Okt. 05
in der Schweiz
Zürcher Kantonalbank,
8010 Zürich PC 80-151-4 Kontonr.: 1118-0052.986
Ref. Kirchgemeinde Hirzenbach, 8051 Zürich
Vermerk „Institut für Bibelübersetzung"
in Deutschland
Auskunft unter
ibt_inform@ibt.org.ru
(Wenn möglich bitte in Englisch).
in anderen Ländern
Für Angaben hierzu auf
Englisch
bzw.
Russisch
klicken Sie bitte auf die gewünschte Sprache.
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