Dezember 2006
„Es war ergreifend zu sehen,
dass unsere Arbeit nicht umsonst war“
Das
Neue Testament zu übersetzen dauert viele Jahre und erfordert einen
grossen Aufwand und eine Menge an Fachwissen von vielen Leuten. Es ist
immer eine grosse Freude, wenn das erste Evangelium oder das NT fertig
gestellt ist; aber der Druck selbst ist nicht das Ziel, auch nicht die Verbreitung
der Bücher! Wenn die Bücher nicht von den Menschen gelesen
werden, für die sie bestimmt sind, wenn der Text von ihnen nicht
verstanden wird, und daher auch nicht zum Segen für sie werden
kann und ihnen nicht helfen und sie trösten kann – dann sind alle
Anstrengungen umsonst.
Daher sind
Berichte wie der folgende eine grosse Ermutigung! Ein Mitglied eines
Übersetzungsteams war kürzlich für ein Treffen in das
entsprechende Sprachgebiet zurückgekehrt und hat uns den Bericht
geschickt:
„Es handelte sich
um ein Treffen von Vertretern der ersten Generation von Gläubigen,
die aufgrund der Veröffentlichung des Neuen Testaments zum Glauben
gefunden haben. Es war ergreifend zu sehen, dass unsere
Arbeit nicht umsonst war. In der Zeit unseres Aufenthaltes dort gab es nur
sehr wenige Anzeichen von Wachstum und nicht viel Ermutigendes. Nach
der Herausgabe des NT war es unser Gebet, dass es der Funke sein
möge, der das Feuer des Geistes unter den Menschen anfachen
würde. Unser Gebet wurde auf eine Art und Weise erhört, die
wir uns nie erträumt hätten.“
„Ich wollte ihnen durch
meine Vorträge helfen, begeistert von der Bibel so Gebrauch zu machen,
wie es ihrer Kultur angemessen ist. Dass sie das schon tun, hat mich sehr
ermutigt und auch ich konnte sie sehr ermutigen. Eine wirklich einheimische
Kirche ist entstanden, und ich glaube, dass einer der zwei wichtigsten Faktoren,
die dazu beigetragen haben, (neben dem Heiligen Geist) die Veröffentlichung
des Neuen Testaments vor einigen Jahren war.“
„Durch einen meiner
Vorträge wollte ich zeigen, dass der christliche Glaube sehr unterschiedlich
in den verschiedenen Kulturen gelebt werden kann, und dass es nicht nötig
ist, seine kulturelle Identität zu verändern, um Christ zu werden.
Musste ein Grieche ein Jude werden? Nein! Musste ein Barbare ein Grieche
werden? Nein! Wir warfen gemeinsam einen Blick auf die Herausforderung, wie
man für die umgebenden Kultur relevant ist und dabei dem Evangelium treu
bleibt – und wie man zur Familie Gottes gehören kann und zur gleichen
Zeit ein Mitglied der eigenen Volksgruppe.“
„Die Menschen lobten
Gott für das Neue Testament. Gleichzeitig gab es den starken Wunsch,
auch das Alte Testament in der eigenen Sprache zu haben. Sie sehnen sich
nach geistlichem Wachstum und wollen das ganze Wort Gottes.“
Projekt des Monats
Der Pentateuch in dieser Sprache soll in diesem Winter gedruckt werden, und
ebenso die Kinderbibel. Unterstützen Sie die Übersetzung des Alten
Testaments in diesem Monate mit Ihrer Spende.
Hier können Sie den monatlichen Rundbrief des IBÜ bestellen.
Archiv: I
Dez. 05
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Nov.
05
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in der Schweiz
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