Institut für Bibelübersetzung _


Übersetzung und Verlegung von Bibeln, Bibelteilen und biblischen Geschichten in den Sprachen nichtslawischer Völker Russlands und der anderen Länder der GUS




   
   
   
 

Das Bibliotheksprojekt des IBÜ in Russland

Ziel dieses Projekts ist es, die vom IBÜ angefertigten Übersetzungen der Bibel und von Bibelteilen an Bibliotheken in ganz Russland zu liefern. In vielen Städten und Dörfern gibt es so Bibliotheken, in denen die Menschen die biblischen Texte in ihrer Muttersprache lesen können. Über 54.700 Bücher in 72 Sprachen haben wir bisher an mehr als 3.000 Büchereien und zentrale Verleiher in mehr als 1.000 Städten versandt – zentrale Verleiher verbreiten ihrerseits die Bücher durch örtliche Bibliotheksnetze. Die Hauptempfänger sind Nationalbibliotheken, öffentliche Bibliotheken und Büchereien in Schulen, Kirchen und Gefängnissen.

.Karte der an dem Projekt beteiligten Bibliotheken

In einem Gefängnis in Russland können Menschen aus mehreren der vielen verschiedenen Volksgruppen der GUS ihre Strafe verbüssen. Daher wird es hoch geschätzt, dass die Veröffentlichungen des IBÜ in einer grossen Anzahl von Sprachen erhältlich sind. Ein Mann, der bei einem Gefängnisbesuch Bücher aus so vielen Sprachen wie möglich verteilt hatte, berichtete: „Als die Insassen die Bücher nahmen, konnte ich Tränen in ihren Augen sehen.“ Ein Gefangener aus dem Fernen Osten Russlands schrieb: „Sie hätten unseren aserbaidschanischen Bruder in Christus sehen sollen, als er das Wort Gottes in seiner Muttersprache sah. Seine Augen strahlten vor Freude und Glück!“ Einige ehemalige Gefängnisinsassen arbeiteten später sogar an Bibelübersetzungen mit.

Wenn das IBÜ eine neue Übersetzung veröffentlicht, wird diese jetzt standardmässig über die örtlichen Nationalbibliotheken und Ministerien für Bildung und Kultur verteilt. Auf diese Weise kommen sie selbst in den entlegeneren Büchereien an und erreichen eine grössere Leserschaft. In Jakutien in Sibirien, zum Beispiel, verteilt die Nationalbibliothek zusammen mit dem zuständigen Ministerium das jakutische Neue Testament an praktisch jede Bibliothek, von denen es Hunderte gibt. Auf der Tschukotischen Halbinsel (gegenüber von Alaska) lieferte die regionale Kulturbehörde mit Hilfe der örtlichen Kirchen Bücher in jedes Dorf in der Region, während in Dagestan im Kaukasus die Nationalbibliothek und das Kulturministerium Bücher des IBÜ in 16 Sprachen in entlegene Dörfer schickte. Als neuere Tradition hat sich entwickelt, die neuen Ausgaben in den regionalen Nationalbibliotheken zu präsentieren, wie es beim ossetischen und jakutischen Neuen Testament und beim tschuktschischen Lukasevangelium der Fall war.

Das Bibliotheksprojekt wird von der russischen Regierung und der Synodalen Bibelkommision des Patriarchats der Russisch Orthodoxen Kirche unterstützt. Ein neues Ziel dieses Projektes sind die Bibliotheken verschiedener christlicher Denominationen.

Um weitere Informationen zu erhalten, rufen Sie uns an unter +7 (495) 964-6446
oder schreiben Sie uns eine E-Mail:
ibt_inform@ibt.org.ru

     

 

   
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